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ALPENCROSS 2000 Einleitung Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Montag Dienstag
Zusammenfassung Bilder
Unser Alpencross war ein Genuß. Wir hatten sehr gutes Wetter und somit immer tolle Ausblicke in die Berge. Bei Abendrot durch die Täler zu der Hütte zu fahren war ein einmaliges Erlebnis. In dieser Höhe war es auch nicht zu heiß zum radeln. In Meran hatten wir einige Probleme mit der Hitze, da wir diese Temperaturen unten im Tal nicht mehr gewöhnt waren.
 
Es muß nicht unbedingt ein teures Fahrrad sein, mit dem man über die Alpen kommt, (Neill ist mit einem "Wasserrohr-Fahrrad" gefahren) aber man sollte vor der Tour sein Fahrrad selber oder beim Händler durchchecken. Werkzeug und Ersatzteile siehe Liste.
 
Man sollte sich vorher körperlich gut vorbereiten, dann wir die Tour zum Genuß und nicht zu einer Tortour. Man sollte auch versuchen so oft, wie möglich zusammen zu trainieren um zu sehen wo die einzelnen in der Gruppe mit Ihrer Leistung sind. Wir hatten jemanden, die nicht fähig war so schnell abwarts zu fahren und technisch nicht vorbereit war auf Gelände- Schotter- oder Trailabfahrten. So etwas treibt einen Keil in die Gruppe und gefährdet diese in den schwierigen Passagen. So etwas sollte nicht unterschätzt werden. Lieber jemanden dann nicht mitfahren lassen. Wenn alle einigermaßen gleich bergauf sind und alle etwa gleiche Trail- und Geländeerfahrung haben, wird der Spaß in der Gruppe nicht zu kurz kommen.
 
Viele Infos zu unserer Tour haben wir aus Zeitschriften und aus dem Internet. Die Route haben wir selber zusammen gestellt und mit Kompasskarten raus gesucht. Das ist gar nicht so schwer, man sollte die Karte aber richtig lesen können (Dank Neill auch mit dem Kompaß umgehen können). In den Kompasskarten haben wir die Route mit Leuchtstift eingezeichnet, um sie besser zu sehen. Neill hat sich die Mühe gemacht und die Karten eingescannt und auf ein DIN A4 Format gebracht. Das war sehr nützlich auf der Tour denn man mußte nicht immer die ganze Karte aufklappen.
 
Die Übernachtungen auf den Hütten waren vorreserviert. Es ist wichtig, da z.b. die Sesvennahütte schnell ausgebucht ist. Unten im Tal haben wir nicht vorreserviert und es war auch nicht nötig, wir haben immer Zimmer bekommen.
 
Den Digitalfotoapparat hatte immer Neill mit, den anderen hatten meist die schnelleren unserer Gruppe, damit sie anhalten konnten und von den anderen Fotos machen konnten.
 
Auf der Tour haben wir zwei Transalper getroffen. die mit 8-9 Kilo Gepäck radelten. Dadurch wird das radeln im Trail sehr schwierig. Man sollte wirklich schauen, daß man nicht über 6 Kilo kommt. Sandra hatte einen Camelbag mit, und somit wurde der Rucksack dann noch schwerer als geplant (Ächts). Das befühlen des Camelbage ist bei vollem Rucksack auch etwas umständlicher als einfach die Trinkflaschen zu füllen.
 
Sollte jemand Interesse an unserer Tour haben, rate ich das Gampenjoch nicht zu fahren. Nach den beeindruckenden Aussichten vorher war es eher uninteressant Kilometer lang durch das Etschtal zu fahren. Auch die "Teerfresserei" war nicht in unserem Sinne. Die Route über die Tarscher Alm wäre eine Alternative. Der Abschluß am Tremalzo ist Pflicht. Rauf ist nach 6 Tagen zäh, aber der Downhill und der Trail nach Riva ist einmalig und ein sehr guter Abschluß für eine solche Tour.
 
  The tour was just as much fun as I had hoped. I learnt a lot about mountain biking and proved that a novice can cross the Alps on a ten year old bike providing he has a good teacher (thank you Manfred) and doesn't try to kill himself on the uphill stretches.
 
The group should definitely train together before leaving and include terrain typical of the most difficult stretches on the route. Neither Erika or I expected anything as difficult as the Fimba Pass or the Tremalzo. Luckily I seemed to be quite good at learning by doing and am now a confirmed "downhill over big rocks" addict! Unfortunately the same can not be said for Erika.
 
Meeting other "Transalpers" on the way I have serious doubts if all those who set out are equipped for the Alps. Undoubtedly they are all good mountain bikers but I wonder how many can read a map properly? How many know how to use a compass to find their way in a mist and how many are equipped to deal with a serious injury at 2000m? The Fimba Pass for example is mountaineering, even with a bike and perhaps a little more thought about mountaineering should be a prerequisite for an Alpencross.
 
It was a long and strenuous way to go swimming but worth every minute and every meter.
 

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