ALPENCROSS 2002   Einleitung   St. Anton - Klosters   Klosters - Zernez   Zernez - Valchava   Valchava - Samnaun   Samnaun - St. Anton   Zusammenfassung   Bilderüberblick  


Etappe: 1440 Höhenmeter bergauf - 1100 Höhenmeter bergab - 40 Kilometer
Gesamt: 3490 Höhenmeter bergauf - 106 Kilometer

Von Klosters nach Zernez
"Verschätzt"

Klosters 1179 m - Berghaus Vereina 1943 m - Flesspass 2453 m - Zernez 1472 m

Auf zum Berghaus Vereina Morgens habe ich erst einmal den Ausblick vom Balkon genossen und mit Freuden festgestellt, daß die Klamotten, die ich gestern noch gewaschen habe wieder trocken sind. Barfuss zum Frühstück, weil die Schuhe schon im Rucksack sind und schlemmen. Allein wegen des Brotes und dem Käse ist die Schweiz schon eine Reise wert. Zur Belustigung der Hotelgäste mussten sich die Gäste selber ihre Frühstückseier kochen. "Ist ja nicht weiter schlimm" werdet Ihr euch denken, aber die Eier werden mit Farbstiften markiert, damit man immer weiss welchse Ei wem gehört und; viel wichtiger wann man es in das kochende Wasser gelegt hat.
...zu dumm, daß nicht alle Stifte dort wasserfest waren... :-)
Vereinatal Nachdem wir das morgendliche Lottospiel hinter uns gebracht haben, sind wir durch Klosters zum Berghaus Vereina aufgebrochen. Idealer Start einer Etappe: gutes Wetter, gute Stimmung, tolle Aussicht, alte Bauernhöfe in Monbiel und auf einer steilen Schotterstrasse durch das schmale Vereinatal das hinauf zum Berghaus Vereina. Die Stimmung in der Gruppe war gut und es sah so aus als ob diese Etappe 12 von 10 möglichen Punkten erreichen könnte..
Im Susertal Am Berghaus Vereina haben wir uns noch gestärkt und uns auch langsam versucht an die Preise in der Schweiz zu gewöhnen (Schluck). Manfred und ich diskutieren noch über den Schotterweg rechts am Horizont, und wie wir den Pass dahinter bewältigen können, als die freundliche Bedienung uns darauf hinweist, daß der kleine steile Wanderweg auf der linken Seite zum Flesspass führt. "Alles ausgewiesene Mountainbikestrecken.."schwirrt es wieder in meinem Kopf herum (Ohh Oh !) Diesen Weg lernt Michi dann auch noch genauer kennen. Bachdurchquerung Mit einer geübten Rolle seitwärts flankt er sich selber in die Sträucher. Nach dem ersten Schrecken ist alles Ok und wir können weiter. Im Susertal ist der Wanderweg nur teilweise fahrbar und vieles muss geschoben werden. Am Ende des Tales wartet noch eine Bachdurchquerung und ein wirklich steiler Aufstieg zum Flesspass auf uns. Oben am Pass angekommen werden wir mit Einsamkeit und Ausblick belohnt. wirklich Steiler Aufstieg Bei unserer verdienten Brotzeit beginnt es leicht zu regnen. Und was soll ich sagen, es hat natürlich nicht aufgehört. Bei der Abfahrt, die ich trocken schon als sehr anspruchsvoll (Schlappiner Joch ist eine Asphaltstrasse..) einschätzen würde, ist an fahren nicht mehr zu denken. Anfangs wollten wir noch biken, aber nachdem fast alle ihr Vorderradprofil genauer zu Gesicht bekommen haben, als ihnen lieb war, sind wir dann eher schiebend bis zur Alpe Fless Dadaint durch den regen gestapft. Auch Manfred war erschöpft
An der Alpe haben wir gewartet, bis der Regen aufhört.....
An der Alpe haben wir gewartet, bis der Regen voraussichtlich aufhört....
An der Alpe haben wir gewartet, bis der Regen leichter wird.....
An der Alpe haben wir gewartet, bis wir uns an den Regen gewöhnt haben,
und sind dann weiter ins Tal. Unten in Susch im Inntal hat der Regen dann aufgehört. Frohen Mutes wurden die Regenklamotten eingepackt und auf dem Radweg Richtung Zernez fing es dann wieder an... GRRR!
Abbruch in Zernez! Völlig durchnässt finden wir noch ein preiswertes Touristenlager und brechen die Etappe hier ab.
Gekübelt wurde dann aber trotzdem noch....


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ALLGÄU BIKER
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